Wie viele Menschen haben eigentlich eine Gluten-Unverträglichkeit? Wie viel Weizen wird denn weltweit jährlich produziert? Oder wie viel Prozent haben überhaupt schon einmal von Gluten-Unverträglichkeit oder einer ihrer Formen gehört? Auf diese und viele weitere Fragen finden Sie hier auf einen Blick spannende Zahlen und Fakten hierzu.

Das Dr. Schär Institute dient als internationale Wissensplattform für Experten, die sich hier über aktuelle Studien und wissenschaftliche Befunde informieren und austauschen können. Broschüren und Unterlagen rund um die Themen Gluten-/Weizensensitivität, Zöliakie u.v.m. für Experten und Patienten stehen den Mitgliedern zum Download bereit.  

Weitere Infos finden Sie unter:  http://www.drschaer-institute.com/de/


Was ist eine GU? Wir zeigen die Unterschiede der einzelnen Formen auf:

Allergie & Unverträglichkeit

Die Begriffe Weizenallergie auf der einen Seite und Gluten-Intoleranz (-Unverträglichkeit) auf der anderen Seite werden sehr oft missverstanden oder gleichgesetzt. Dabei handelt es sich um zwei unterschiedliche Dinge. Während die Intoleranz stärker verbreitet ist und meist im Erwachsenenalter auftritt, ist die Weizenallergie seltener und typisch für Säuglinge und Kleinkinder. Bei der Unverträglichkeit kann der Organismus gewisse Stoffe im Darm nicht verarbeiten oder transportieren. Dies kann auf fehlenden Enzymen beruhen (Laktose-Mangel) oder es kann daran liegen, dass der Proteinkomplex nicht gespalten werden und somit dem Organismus nicht verfügbar gemacht werden kann. Dies ist bei einer Gluten-Unverträglichkeit der Fall.

Im Unterschied zur Intoleranz treten die Symptome bei der Allergie sehr schnell nach der Nahrungsaufnahme auf. Typische Symptome für eine Unverträglichkeit sind neben Durchfall und Blähungen, Völlegefühl, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Glieder- und Muskelschmerzen.

Allergien haben unterschiedliche Behandlungsformen, vor allem muss der Verursacher, das Allergen, aus dem Ernährungsplan genommen werden. Die Symptome einer Allergie treten graduell auf und zeigen sich auf der Haut und in den Atemwegen. Die Allergie wird durch spezifische Antikörper (IgE) vermittelt. Über die Nahrung aufgenommen sorgt Weizen häufiger für allergische Reaktionen als Pollen. Besonders bei Kindern zählen Weizen, Milch und Ei, sowie Nüsse zu den Hauptallergenen. Bei Erwachsenen tritt diese Allergie jedoch seltener auf, da sie in den meisten Fällen in der Pubertät abklingt.



DIE 10 HÄUFIGSTEN ANZEICHEN, DASS ICH EINE GLUTEN-/WEIZENSENSITIVITÄT HABEN KÖNNTE 

Einige Menschen bemerken schnell, dass Sie glutenhaltige Lebensmittel, also beispielsweise Brot, Nudeln und Pizza nicht vertragen. Beim Verzicht auf glutenhaltige Lebensmittel klingen die Symptome meist schnell ab oder verschwinden sogar. Sie sollten bei derartigen Symptomen auf jeden Fall mit Ihrem Arzt abklären, ob Sie eine Glutenunverträglichkeit oder etwas anderes haben.


Küchenchaotin Mirja hat schon oft vom Thema glutenfrei gehört, wusste aber nie genau was alles dahintersteckt. Daher hat sie das Thema für eine Woche einmal genauer unter die Lupe genommen, um auch ihre Leser über das Thema Gluten-Unverträglichkeit aufzuklären:

Genauere Infos zu ihrem Beitrag finden Sie hier:
http://kuechenchaotin.de/glutenfreie-woche-tag-1-gluten-faq/